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Heizungswechsel: von Öl auf Wärmepumpe

Nachdem die Regierung mit dem Klimapaket auch ein Ölheizungsverbot beschlossen hat, denken viele Hausbesitzer um: Sie planen einen Heizungswechsel und möchten die alte Ölheizung austauschen.

Eine effiziente Alternative ist die Wärmepumpe. Die Heizung setzt auf kostenfreie Umweltwärme und arbeitet besonders effizient – zumindest dann, wenn die örtlichen Gegebenheiten stimmen. Aber wann ist das der Fall? Wie funktioniert die Heiztechnik und wie läuft der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe eigentlich ab? Antworten auf diese Fragen finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Luft-Wärmepumpe

Eine moderne Luft-Wärmepumpe © Studio Harmony, Adobe Stock

Gesetze verbieten Betrieb und Einbau von Ölheizungen

Im Jahr 2018 versorgten Ölheizungen rund ein Drittel aller deutschen Wohngebäude mit Wärme. Sie kommen vor allem in ländlichen Bereichen zum Einsatz und laufen überall da, wo kein Gasanschluss möglich ist. Nach den Plänen der Bundesregierung soll sich das Bild in Zukunft ändern. Denn diese hat mit dem Klimapaket auch ein Ölheizungsverbot eingeführt. Es soll 2026 kommen und den Einbau in neuen und alten Gebäuden verhindern. Ausnahmen bestehen, wenn alternative Heizsysteme nicht infrage kommen. Neben der Gasheizung und der Fernwärme gilt dabei auch die Wärmepumpe als Alternative.

Ist Ihre Heizung schon älter als 30 Jahre? Dann könnte sich der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe schon vorher lohnen. Denn in diesem Fall verpflichtet die Energieeinsparverordnung zum Austausch. Wohnen Sie in einem Wasserschutzgebiet, müssen Sie außerdem auch Ihre Öltankanlagen aufwendig nachrüsten.

Alternative: Eine umweltfreundliche Wärmepumpe installieren

Möchten Sie Heizkosten sparen und das Klima schonen? Dann sollten Sie über einen Heizungswechsel von Ölheizung auf Wärmepumpe nachdenken. Denn die innovative Heiztechnik setzt auf kostenfreie und unerschöpfliche Umweltenergie, um Ihr Haus mit Wärme zu versorgen. Möglich ist das durch einen speziellen Prozess, der auf ähnliche Art und Weise auch im heimischen Kühlschrank abläuft. Dabei nimmt ein Kältemittel Wärme aus der Umgebung auf. Es verdampft und wird anschließend von einem Kompressor verdichtet. Das Gerät lässt mit dem Druck auch die Temperatur steigen und das Kältemittel kann thermische Energie auf das Heizungs- oder das Trinkwasser übertragen. Während das passiert, sinken Druck und Temperatur. Das Medium strömt über ein Drosselventil, nimmt seinen Ausgangszustand wieder ein und der Vorgang beginnt erneut.

Verschiedene Energiequellen versorgen die Wärmepumpe

Möchten Sie die alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen, kann diese verschiedene Energiequellen anzapfen. Am einfachsten ist es, Umweltwärme aus der Umgebungsluft zu gewinnen. Denn dazu ist die Wärmepumpenheizung lediglich mit einem Ventilator auszustatten. Effizienter, aber auch aufwendiger ist es, Wärme aus dem Boden oder dem Grundwasser zu ziehen. Während Ersteres mit unterirdisch verlegten Leitungen (Sonden, Flachkollektoren, Grabenkollektoren, Wärmekörbe) funktioniert, saugen Wasserwärmepumpen Grundwasser über einen Brunnen an. Sie übertragen die darin gespeicherte Energie auf das Kältemittel und leiten das Wasser über einen zweiten Brunnen zurück in die Tiefe.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Artikel über die Wärmepumpe.

Kombination von Öl, Wärmepumpe und Solarenergie

Ist die fossile Heizung intakt, muss es nicht immer ein Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe sein. Denn in diesem Fall können Sie die alte Heizung mit einer Wärmepumpe ergänzen. Auf diese Weise entsteht eine Hybridlösung, die durch eine intelligente Regelung immer die günstigste Heiztechnik wählt.

Sinnvoll ist es darüber hinaus auch, die Wärmepumpe mit einer Solaranlage zu kombinieren. Während Solarthermieanlagen das Trinkwasser erwärmen und die Heizung entlasten, liefern Photovoltaikanlagen eigens erzeugten Strom. Dieser treibt den Verdichter der Wärmepumpe an und sorgt für sinkende Heizkosten.

Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe: Wann lohnt er sich?

Damit sich der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe lohnt, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. So muss sich das Gebäude grundsätzlich mit niedrigen Vorlauftemperaturen beheizen lassen. Auf diese Weise benötigt der Verdichter weniger Strom und die laufenden Kosten sinken. Realisieren lässt sich diese Vorgabe aber nicht nur in neuen Gebäuden: Mit großen Heizflächen (gut geeignet ist hier eine Fußbodenheizung) und einer entsprechenden Dämmung arbeiten Wärmepumpenanlagen auch im Altbau effizient und sparsam.

✓ Expertentipp

Lohnt sich der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe in Ihrem Haus? Ob das so ist, erkennen Sie mit einem einfachen Test. Begrenzen Sie die Vorlauftemperatur der Heizung im Winter auf 50 oder 45 Grad Celsius. Bringt die Anlage mit dieser Einstellung alle Räume auf wohlige Temperaturen, kann eine Wärmepumpenheizung effizient und umweltfreundlich heizen. Ein erfahrener Heizungsbauer kann anschließend die örtlichen Gegebenheiten prüfen und eine sichere Aussage treffen.

Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen sind besonders gut geeignet © Wolfilser, Adobe Stock

Aber auch dann, wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind, lohnt sich die neue Heizung oftmals. Nötig ist dazu in der Regel ein hydraulischer Abgleich oder der Austausch einiger Heizkörper. Alternativ können Sie eine Hybridheizung installieren. Dabei ergänzt die Wärmepumpe eine bestehende oder eine neue Ölheizung. Letztere arbeitet nur an sehr kalten Tagen und verbraucht daher deutlich weniger Energie als zuvor.

Von diesen Vorteilen profitieren Sie bei einem Heizungstausch

Niedrige Heizkosten, geringe Schadstoffemissionen und der Wegfall der Schornsteinfeger-Kosten. Das sind nur drei Vorteile, von denen Sie bei einem Heizungswechsel profitieren. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Wärmepumpe wartungsarm arbeitet und im Vergleich zur Ölheizung mit ihren Öltanks deutlich weniger Platz benötigt. Die folgende Liste stellt die wichtigsten Vorteile noch einmal zusammen:

  • Geringe Heizkosten durch Einsatz von Umweltwärme
  • Niedriger CO2-Ausstoß bei der Verwendung von grünem Strom
  • Mehr Platz durch den Wegfall von Ölheizung und Öltanks
  • Keine Gefährdung der Umwelt durch auslaufendes Heizöl
  • Ohne Schornstein entstehen keine Schornsteinfeger-Kosten
  • Wartungsarmer und zuverlässiger Betrieb der Wärmepumpe

Wichtig ist, dass die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist das nicht der Fall, benötigt die Technik mehr Strom und die Heizkosten könnten steigen.

Ölheizung und Wärmepumpe im Vergleich: Ein Überblick

Planen Sie einen Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe, sollten Sie die Eigenschaften der beiden Systeme im Vergleich betrachten. Wichtige Entscheidungsfaktoren sind dabei unter anderem die Rohstoffkosten, der Platzbedarf im Haus und der Aufwand für Wartung und Betrieb. Im Kontext der Energiewende und des Klimaschutzes spielen aber auch Faktoren wie Gesundheit und Umweltfreundlichkeit eine immer größere Rolle. Die folgende Tabelle zeigt, wie Ölheizungen und Wärmepumpen im Vergleich abschneiden.

KriteriumÖlheizungWärmepumpe
Anschaffungskosten
  • 6.000 bis 8.000 Euro

+ 2.000 bis 3.000 Euro für Öltanks (optional)

  • 6.000 bis 22.000 Euro (abhängig von der Wärmequelle)
Rohstoffkosten
  • 6,6 ct/kWh

(Ölpreise schwanken oft)

  • ab ca. 4,2 ct/kWh bei optimalen Bedingungen
  • unter ungünstigen Bedingungen auch höher
Platzbedarf im Haus
  • hoch
  • gering (Erd- und Wasser-Wärmepumpen benötigen ein ausreichend großes Grundstück)
Wartungsaufwand
  • hoch
  • gering
Bedienkomfort (bei moderner Heizungstechnik)
  • hoch
  • hoch
Auswirkungen auf die Gesundheit
  • Ölgeruch alter Anlagen kann störend sein
  • Ventilatorengeräusche von Luft-Wärmepumpen können störend sein (im Außenbereich)
Umweltfreundlichkeit
  • CO2: 318 g/kWh
  • Feinstaub: 22 mg/kWh
  • CO2: 201 g/kWh
  • Feinstaub: 20 mg/kWh
  • Werte bei Grünstrom oder Strom aus eigener PV-Anlage auch niedriger
Einsatzbereiche
  • in nahezu jedem Gebäude mit ausreichend Platz
  • Einschränkungen in Wasserschutzgebieten
  • in Gebäuden, die sich mit geringer Vorlauftemperatur beheizen lassen
Zukunftsfähigkeit
  • Verbote und Einschränkungen
  • Endlichkeit des Energieträgers
  • hoch

Der Vergleich von Ölheizung und Wärmepumpe zeigt, dass Letztere vor allem in Bezug auf Umweltauswirkungen und Zukunftsfähigkeit punkten kann. Sind die Voraussetzungen gut, warten Wärmepumpen außerdem auch mit niedrigen Heiz- und Betriebskosten auf. Ölheizungen sind hier durch eine aufwendigere Wartung und die anfallenden Schornsteinfeger-Kosten schlechter gestellt.

Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe: Schritt für Schritt

Möchten Sie Ihre Ölheizung umrüsten und mit einer Wärmepumpe heizen? Nachfolgend erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

Neu installierte Wärmepumpe

So sieht der Heizungsraum mit der neuen Wärmepume aus © Aleksey Sergeychik, Adobe Stock

Bevor Sie Ihr Haus mit einer neuen Wärmepumpe beheizen, ziehen Sie einen erfahrenen Handwerker zurate. Der Experte untersucht die örtlichen Voraussetzungen und stellt fest, ob eine Wärmepumpe infrage kommt. Er hilft bei der Auswahl einer Wärmequelle und übernimmt die Planung der Technik. Anschließend erstellt der Fachhandwerksbetrieb einen Kostenvoranschlag.

Bevor Sie den Handwerker mit dem Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe beauftragen, müssen Sie die Fördermittel für die neue Heizung beantragen. Zur Verfügung stehen hier zum Beispiel hohe Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Kommt die BAFA-Förderung für die Heizungsumstellung von Öl auf Wärmepumpe nicht infrage, können Sie die anfallenden Handwerkerkosten steuerlich geltend machen. Auf diese Weise senken Sie Ihre Steuerlast um 20 Prozent der anfallenden Lohnkosten (maximal 1.200 Euro im Jahr). Damit das funktioniert, müssen Handwerker die Kosten für Material und Arbeit getrennt in der Rechnung aufführen.

Planen Sie die Installation einer Erd- oder Grundwasserwärmepumpe? Dann sind in der Regel besondere Genehmigungen erforderlich. Beantragen Sie diese rechtzeitig bei der unteren Wasserbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt. In der Regel übernehmen Planer oder ausführende Firmen die Genehmigung. Als Bauherren sollten Sie das jedoch im Auge behalten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Sind alle organisatorischen Arbeiten abgeschlossen? Dann können die Arbeiten zur Heizungsumstellung beginnen. Fachbetriebe nehmen zunächst die Ölheizung vom Netz. Sie demontieren den alten Kessel, legen den Öltank still und entsorgen alles fachgerecht. Wichtig zu wissen ist, dass auch diese Arbeiten anzeigepflichtig sind. Außerdem dürfen Öltankanlagen mit mehr als 1.000 Litern nur von ausgewiesenen Experten stillgelegt und entsorgt werden. Der Grund: Öl ist ein wassergefährdender Stoff, der auf keinen Fall in die Umwelt gelangen darf.

Damit die Demontagekosten niedrig bleiben, sollten Sie den Öltank vor dem Heizungswechsel möglichst leerfahren. Andernfalls können durch das Abpumpen und Verwerten der Restölbestände weitere Kosten entstehen. Restbestände lassen sich unter Umständen auch an Nachbarn liefern oder verkaufen.

Parallel zur Demontage der alten Ölheizung beginnen Experten damit, die Umweltenergiequelle zu erschließen. Während das bei der Umrüstung von Ölheizung zur Luft-Wärmepumpe vergleichsweise einfach abläuft, sind bei Sole- und Wasser-Wärmepumpen aufwendigere Erdarbeiten erforderlich. In vielen Fällen können Sie hier mit Eigenleistung Geld sparen.

Ist der Platz im Haus frei, installieren Experten die neue Wärmepumpe. Sie schließen sie an die Umweltenergiequelle an und verbinden die Technik fachgerecht mit dem Heizungsnetz im Haus.

Anschließend optimieren erfahrene Handwerker die bestehende Heizungsanlage. Sie tauschen bei Bedarf einige Heizkörper aus oder installieren eine Flächenheizung. Außerdem führen Sie einen hydraulischen Abgleich durch, um alle Komponenten optimal aufeinander abstimmen zu können.

Im letzten Schritt des Heizungswechsels von Öl auf Wärmepumpe nehmen Fachhandwerker die Heizung nach Herstellerangaben in Betrieb. Sie übergeben die Anlage und führen Sie umfassenden in alle Funktionen und Bedienmöglichkeiten Ihrer neuen Heizung ein.

Haben Sie Fördermittel über das BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ beantragt? Dann können Sie nun einen Verwendungsnachweis inklusive der Rechnungen beim Fördergeber einreichen. Das BAFA prüft alle Unterlagen und zahlt den Zuschuss aus.

Kosten und Fördermittel für den Heizungstausch

Wie viel der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe kostet, hängt vor allem von der gewählten Umweltwärmequelle ab. Während Luftwärmepumpen am günstigsten sind, fallen die Kosten bei Erd- und Wasserwärmepumpen höher aus. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Positionen übersichtlich zusammen.

PositionKosten für den Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe
Demontage Ölkessel und Öltanks
  • 750 bis 1.500 Euro
Installation der Wärmepumpe

(Anschaffung, Zubehör und Montage)

  • 6.000 bis 14.000 Euro für Luft-Wärmepumpen
  • 7.000 bis 15.000 Euro für Erd- und Wasserwärmepumpen
Erschließung der Wärmequelle
  • 500 bis 2.000 Euro für Luftwärmepumpen
  • 1.500 bis 10.000 Euro für Erdwärmepumpen
  • 3.000 bis 8.000 Euro für Wasserwärmepumpen
Optimieren des Heizungsnetzes
  • 500 bis 1.000 Euro

(bei Installation neuer Heizflächen eventuell höher)

Gesamtkosten für den Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe
  • 7.750 bis 27.500 Euro
Mögliche Fördermittel

(Basisförderung)

  • mindestens 1.300 Euro für Luftwärmepumpen
  • mindestens 4.000 Euro für Erd- und Wasserwärmepumpen

Die Tabelle zeigt: Wie viel der Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe kostet, hängt vor allem von den individuellen Voraussetzungen ab. Ein Experte kann diese vor Ort zuverlässig bestimmen und vor der Umsetzung einen genauen Preis ermitteln. Ohne Angaben zu Haus und Grundstück ist das nicht möglich.

Fördermittel für den Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe

Möchten Sie Ihre Heizung von Öl auf eine Wärmepumpe umrüsten, stehen Ihnen hohe Fördermittel zur Verfügung. Wie bereits erwähnt, gibt es diese über das BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Der Fördergeber unterscheidet dabei zwischen der Basis-, der Innovations- und der Zusatzförderung. Was das bedeutet und wie hoch die Mittel sind, zeigt die folgende Tabelle.

FörderstufeBeschreibungFörderhöhe
Basisförderung
  • Förderung für Sanierungsvorhaben
  • Jahresarbeitszahl von Luft-Wasser-Wärmepumpen muss mindestens 3,5 betragen
  • Jahresarbeitszahl anderer elektrischer Wärmepumpen muss mindestens 3,8 betragen
  • mind. 1.300 Euro oder 40 Euro/kW für Luftwärmepumpen
  • mind. 4.000 Euro oder 100 Euro/kW für Erd- und Wasserwärmepumpen

(jeweils bis 100 kW)

Innovationsförderung
  • Förderung für Sanierungsvorhaben und Wärmepumpen im Neubau
  • Jahresarbeitszahl muss mindestens 4,5 betragen
  • mind. 1.950 Euro oder 60 Euro/kW für Luftwärmepumpen
  • mind. 6.000 Euro oder 150 Euro/kW für Erd- und Wasserwärmepumpen

(jeweils bis 100 kW; niedrigere Zuschüsse im Neubau)

Zusatzförderung
  • Bonus, der mit Basis- und Innovationsförderung kombinierbar ist
  • 500 Euro für smarte Wärmepumpen;
  • 500 Euro für Solaranlage
  • 50 Prozent extra für energetische Gebäudesanierung zum KfW-Effizienzhaus 55
  • 10 Prozent der Kosten einer Heizungsmodernisierung

Wichtig zu wissen ist, dass Sie die Mittel noch vor dem Heizungswechsel von Öl auf Wärmepumpe beantragen müssen. Die entsprechenden Unterlagen und Formulare sind auf der BAFA-Homepage zu finden.

✓ Expertentipp

Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung auch die Einführung einer neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen. Da diese verschiedene Förderprogramme zu einem zusammenführt, sind Veränderungen im Antragsverfahren zu erwarten. Durch die geplante Abwrackprämie für Ölheizungen könnte es in Zukunft außerdem einen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der Kosten geben, wenn Sie eine alte Ölheizung auf eine Wärmepumpe umstellen.

alexander-rosenkranz

Autor: Alexander Rosenkranz

Alexander Rosenkranz ist Dipl.-Ing. für Versorgungs- und Umwelttechnik. Er arbeitete in planenden und ausführenden Betrieben, bevor er an der Gründung einer Online-Sanierungsplattform beteiligt war. Heute berät der freie Redakteur Verbraucher zu Themen rund um das Bauen und Sanieren.

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