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Photovoltaik: Umweltfreundlicher Sonnenstrom vom Dach

Photovoltaik-Anlagen liefern umweltfreundlichen Sonnenstrom direkt vom hauseigenen Dach. Diesen können Sie dann selbst verbrauchen oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Damit die Planung Ihres neuen Photovoltaik-Systems reibungslos abläuft, informieren wir Sie hier über bauliche Voraussetzungen, Modultypen und die ideale Größe der Modulfläche.

Bauliche Voraussetzungen

Damit Ihre Photovoltaik-Anlage möglichst effizient arbeitet, sollten Sie einige bauliche Voraussetzungen berücksichtigen. Diese sind kein Muss, gewährleisten aber den optimalen Betrieb und maximalen Ertrag. Aber auch in Gebäuden, die nicht alle der folgenden Bedingungen erfüllen, kann die hauseigene Produktion von Solarstrom durchaus gewinnbringend sein. In jedem Fall sollten Sie die Rentabilität Ihrer neuen Photovoltaik-Anlage individuell überprüfen lassen, erst dann verfügen Sie über belastbare Fakten.

Photovoltaik-Anlage für Solarstrom
  • Der Standort: Wo in der Bundesrepublik steht Ihr Gebäude? Grundsätzlich gilt: Je weiter südlich, desto besser. Denn hier scheint die Sonne durchschnittlich öfter. In den nördlichen Gegenden können Sie trotzdem auch auf Solarstrom vom Dach zurückgreifen – hier liegen sogar einige der sonnenreichsten Orte der ganzen Bundesrepublik!

✓ Tipp

In sonnenärmeren Gegenden lassen sich eventuelle Defizite zum Beispiel durch eine vergrößerte Modulfläche wettmachen.

  • Dachform und Neigungswinkel: Dieser Faktor ist von großer Relevanz für die Rentabilität Ihrer Photovoltaik-Anlage. Der Maximalertrag lässt sich hierbei durch ein Pultdach mit einem Neigungswinkel zwischen 30 und 45 Grad Diese besondere Variante findet in Deutschland allerdings keine weite Verbreitung. Aber mit anderen Dachformen bleibt Ihnen der umweltfreundliche Solarstrom ebenfalls nicht verwehrt, denn auch hier lassen sich rentable Photovoltaik-Anlagen verwirklichen.
  • Ausrichtung des Dachs: Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, in welche Himmelsrichtung die Dachflächen liegen, die für die Montage einer Photovoltaik-Anlage in Frage kommen. Größtmögliche Effizienz erreichen Sie bei südlicher Ausrichtung, westliche und östliche Lagen lassen immer noch lukrative Erträge zu.
  • Statik des Dachs: Ihr Dach muss das zusätzliche Gewicht der Photovoltaik-Anlage auch tragen können – und das über 20 Jahre. Als Anlagenbetreiber müssen Sie ausreichende statische Voraussetzungen gewährleisten, nicht der Installateur. Lassen Sie daher Ihr Dach prüfen – die fachkundigen Partner von entscheider.com stehen Ihnen auch hierbei mit Rat und Tat zur Seite.
  • Beschattung: Hohe Objekte wie beispielsweise Bäume können unter Umständen Schatten auf die Modulfläche Was morgens von der prallen Sonne bestrahlt wird, kann nachmittags im tiefen Schatten liegen. Das ist für die Rentabilität der Photovoltaik-Anlage selbstredend nicht förderlich. Dieser Sachverhalt fällt bei der Planung oftmals unter den Tisch. Achten Sie also darauf, dass die geplante Modulfläche zu keinem Zeitpunkt beschattet wird.
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Modultypen

Zur Umsetzung Ihrer Photovoltaik-Anlage stehen Ihnen drei verschiedene Modultypen zur Verfügung. Laut Stiftung Warentest entsprechen Solarmodule von zwei Dritteln der Hersteller höchsten Qualitätsanforderungen. Der wesentliche qualitative Unterschied von monokristallinen, polykristallinen und Dünnschichtmodulen liegt im Wirkungsgrad. Dieser Prozentwert stellt dar, welcher Teil der aufgenommenen Sonnenenergie tatsächlich in nutzbaren Strom umgewandelt wird. Module mit höherem Wirkungsgrad sind effizienter, daher lassen sich mit ihnen höhere Leistungskapazitäten auf kleineren Dachflächen realisieren. Im Gegenteil dazu benötigen Module mit geringerem Wirkungsgrad für die gleiche Stromproduktion mehr Dachfläche, sind aber günstiger.

Die folgende Tabelle liefert Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und veranschaulicht diesen Überblick.

Modultyp Wirkungsgrad Montagekosten Anschaffungskosten
Polykristallin 14 – 17 % Mittel bis hoch Niedrig
Monokristallin 17 – 22 % Hoch Hoch
Dünnschicht 12 – 15 % Niedrig Mittel

Größe der Photovoltaik-Anlage

Die Größe der Photovoltaik-Anlage ist in erster Linie von der gewünschten Leistung abhängig. Ebenso ist die Zahl der Personen im Haushalt ein relevanter Faktor. Betrachten Sie die folgenden Angaben als grobe Anhaltspunkte, die im Individualfall auch stark abweichen können. Beachten Sie, dass die Größe der Anlage auch von der Wahl des Modultypen beeinflusst wird. Mit monokristallinen Modulen lässt sich so noch Platz sparen, wohingegen Dünnschicht-Module eher noch mehr Fläche benötigen.

Im Jahr erzeugt eine Photovoltaik-Anlage pro Kilowattpeak (kWp) zwischen 800 und 900 Kilowattstunden (kWh) Strom. Dafür werden rund 8 bis 10 Quadratmeter Modulfläche benötigt. Sie können pro Person im Haushalt von einem jährlichen Stromverbrauch von rund 1.000 kWh ausgehen. Für eine vierköpfige Familie würde das bedeuten, dass die neue Photovoltaik-Anlage über rund 45 Quadratmeter Modulfläche verfügen sollte (ca. 4,5 kWp). Mithilfe der folgenden Tabelle können Sie den Platzbedarf überschlagen.

Größe des Haushalts Nötige Modulfläche
1 10 bis 15 qm
2 21 bis 26 qm
3 30 bis 36 qm
4 42,5 bis 50 qm
5 52,5 bis 62,5 qm
6 65 bis 75 qm

✓ Tipp

Die Leistung Ihrer Photovoltaik-Anlage muss keinesfalls den gesamten Strombedarf Ihres Haushalts decken. Selbst mit einer anteiligen Leistungskapazität können Sie schon viel Geld sparen.

Mit entscheider.com erhalten Sie kostenlos bis zu drei unverbindliche Angebote für Ihre neue Photovoltaik-Anlage. Einfach online mit wenigen Klicks alle wichtigen Angaben machen, zurücklehnen und entspannt vergleichen.

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Autor: Georg Leifwald

Der gelernte Heizungsbauer ist seit 2016 als freier Journalist tätig und schreibt regelmäßig für entscheider.com. Daneben berät er Kunden aus dem Handwerk. Zuhause fühlt er sich in Franken.

Zusammenfassung
Photovoltaik » Umweltfreundlicher Sonnenstrom vom Dach
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Photovoltaik » Umweltfreundlicher Sonnenstrom vom Dach
Zusammenfassung
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