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Was darf eine Solaranlage kosten? Preise für Photovoltaik und Solarthermie

Die Solaranlagen-Kosten sind in den letzten zehn Jahren um mehr als zwei Drittel gesunken. Mit dem geringen Preis und kluger Nutzung der Sonnenenergie können Sie umweltbewusst die größtmögliche Rendite erreichen. Erfahren Sie hier, was Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen in der Anschaffung kosten und wie sich Solaranlagen besonders lohnen.

Solaranlage Kosten: Preise für Photovoltaik und Solarthermie

Um die Solaranlagen-Kosten sinnvoll darzustellen, ist eine Unterscheidung zwischen Photovoltaik und Solarthermie wichtig. Daher behandeln wir die Kosten für die beiden Solaranlagen-Typen in diesem Artikel separat.

Photovoltaik: Preise und Kosten im Überblick

Wichtigster Anhaltspunkt für die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage ist die gewünschte Leistung in Kilowattpeak (kWp). Diese können Sie schnell errechnen: Ein Kilowattpeak entspricht einer Leistung von rund 800 Kilowattstunden (kWh). Pro Person in Ihrem Haushalt sollten Sie mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 1.000 kWh rechnen. Für einen Vier-Personen-Haushalt ergibt sich somit die benötigte Leistung von 5 kWp (4 Personen x 1.000 kWh Verbrauch = 4000 kWh. 800 kWh entsprechen einem kWp).

Pro Kilowattpeak müssen Sie nun mit Kosten zwischen 1.200 und 1.650 Euro rechnen, je nach der angestrebten Gesamtleistung der Anlage. Je größer das Photovoltaik-System ist, desto geringer sind die Solaranlagen-Kosten pro kWp. Die folgende Tabelle veranschaulicht das:

Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlage Preis pro kWp (inkl. Montage)
1 bis 10 kWp Rund 1.650 €
11 bis 40 kWp Rund 1.450 €
41 bis 500 kWp Rund 1.300 €
500 + kWp Rund 1.200 €

✓ Tipp

Klassische Einfamilienhäuser fallen üblicherweise in den Bereich zwischen 1 und 10 kWp. Größere Mehrfamilienhäuser liegen eher zwischen 11 und 40 kWp. Alles darüber kommt meist nur für gewerbliche Gebäude und Flächen infrage.

Weitere Kosten einer Photovoltaik-Anlage

  • Montage: Hier entfallen rund 15 Prozent der Gesamtkosten auf die Montage (in der obigen Tabelle bereits eingerechnet). Als Anhaltspunkt können Sie rund 150 bis 200 Euro pro kWp berechnen. Flachdachmontagen sind nochmals ein bisschen teurer.
  • Modultypen: Bei Photovoltaik-Anlagen können Sie sich zwischen drei Modultypen entscheiden. Diese besitzen individuelle Eigenschaften, auch preislich.
  • Solarspeicher (optional): Ein Solarspeicher lagert den produzierten Strom ein und ermöglicht Ihnen so, mehr Solarstrom selbst zu verbrauchen. Der Speicher ist optional und wird nicht benötigt. Die Anschaffungskosten liegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro.
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Die Amortisation einer Photovoltaik-Anlage

Durchschnittliche Photovoltaik-Anlagen haben ihre Kosten nach üblicherweise 10 bis 15 Jahren wieder eingespielt. Der aktuell hohe Strompreis und die stetig sinkende Einspeisevergütung macht eine Eigennutzung der Sonnenenergie besonders attraktiv.

✓ Tipp

Ein Solarspeicher ermöglicht eine vermehrte Eigennutzung des produzierten Stroms. So erzielen Sie eine maximale Rendite!

Beispielrechnung zur Amortisation eine Photovoltaik-Anlage

Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt benötigt 4.000 kWh Strom pro Jahr. Die neue Photovoltaik-Anlage der Familie erzeugt 5 kWp. Die Anschaffungskosten liegen bei 9.000 Euro. Der momentane Strompreis bei Netzbezug beträgt rund 28 ct pro kWh, die Einspeisevergütung liegt bei 12,28 ct. Die Familie hat auf einen Solarspeicher verzichtet, daher kann Sie nur 1.500 kWh für den Eigenbedarf nutzen, der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist.

Für die 1.500 kWh Strom aus der Solaranlage, die die Familie selbst verbraucht, muss nichts bezahlt werden. Daraus ergeben sich im Vergleich zum Netzbezug Einsparungen von 420 € (1.500 kWh x 28 ct). Die restlichen 2.500 kWh, die die Familie benötigt, müssen aus dem öffentlichen Stromnetz zugeführt und entsprechend bezahlt werden. Allerdings speist die Anlage auch 2.500 kWh ein. Pro kWh wird dieser Strom mit 12,28 ct vergütet. Somit spart sich die Familie weitere 307 Euro (12,28 ct x 2.500). Die gesamte Einsparung aus Eigennutzung und Einspeisung beträgt damit 727 Euro jährlich. Damit hat sich die Photovoltaik-Anlage nach rund 14 Jahren amortisiert, also ihre Kosten vollständig eingespielt. Anschließend erwirtschaftet sie Reingewinn. Bei einer geschätzten Lebensdauer von mindestens 20 Jahren wären das insgesamt rund 4.500 Euro.

Beachten Sie, dass in dieser Rechnung keine Steigerung des Strompreises berücksichtigt wurde, die die Amortisationsdauer zusätzlich verkürzt und die Photovoltaik-Anlage noch rentabler macht.

Solarthermie: Preise und Kosten im Überblick

Grundsätzlich sind zwei Faktoren ausschlaggebend für die Anschaffungskosten einer Solarthermie-Anlage: die Kollektorart und der Verwendungszweck. Aus diesen Anhaltspunkten erschließt sich die Größe und der letztendliche Preis der Anlage. Die folgende Tabelle ermöglicht Ihnen einen Überschlag des Flächenbedarfs Ihrer neuen Solarthermie-Anlage.

Verwendungszweck Fläche pro Person – Flachkollektor Fläche pro Person – Röhrenkollektor
Warmwasseraufbereitung 1,4 qm 1,15 qm
Heizungsunterstützung und Warmwasseraufbereitung 2,2 qm 1,8 qm

Die errechnete Fläche ergibt multipliziert mit den Preisen aus der folgenden Tabelle einen ersten Voranschlag für die zu erwartenden Solaranlagen-Kosten.

Typ des Kollektors Preis pro qm
Flachkollektor 310 €
Röhrenkollektor 590 €

Weitere Kosten einer Solarthermie-Anlage

  • Montage: Auf die Solaranlage-Kosten müssen Sie zusätzlich rund 15 Prozent für Installation und Montage aufschlagen.
  • Solarspeicher: Ein Solarspeicher lagert die von der Solarthermie produzierte Wärme, sodass Warmwasser und/oder eine Heizungsunterstützung auch bei schlechtem Wetter oder nachts zur Verfügung steht. Für die Warmwasseraufbereitung sollte er rund 80 Liter Fassungsvermögen pro Person im Haushalt besitzen. Soll der Solarspeicher zusätzlich die Heizung unterstützen, benötigt er 250 Liter pro Person. Je 100 Liter Kapazität werden dabei rund 200 Euro fällig, das sollten Sie bei den Solaranlagen-Kosten berücksichtigen.

Die Amortisation einer Solarthermie-Anlage

Solarthermie-Anlagen lohnen sich insbesondere für langfristig orientierte und umweltbewusste Verbraucher. Derartige Systeme ermöglichen Heizkosten-Einsparungen von mehreren hundert Euro jährlich, wie die Studie „Umweltwirkung von Heizungssystemen in Deutschland“ zeigt (vgl. S. 19f.).

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Autor: Georg Leifwald

Der gelernte Heizungsbauer ist seit 2016 als freier Journalist tätig und schreibt regelmäßig für entscheider.com. Daneben berät er Kunden aus dem Handwerk. Zuhause fühlt er sich in Franken.

Zusammenfassung
Was darf eine Solaranlage kosten? Preise für Photovoltaik und Solarthermie ☀
Titel
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Zusammenfassung
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