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Tipps für dein einbruchsicheres Zuhause 5/5 (1)

Alle dreineinhalb Minuten wird in Deutschland ein Wohnungseinbruch verübt. Die Anzahl der Einbruchsversuche liegt sogar noch einmal um 50% höher (Einbruchstatistik 2018 der Polizei). Ein Fakt macht aber Hoffnung: Je länger die Täter benötigen, um in das Haus zu kommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie ihr Vorhaben abbrechen. Daher ist es umso wichtiger, dass du dein Zuhause einbruchsicher gestaltest. Welche Möglichkeiten es hierzu heutzutage gibt, die auch du mit Leichtigkeit und ohne viel Aufwand zu Hause selber ausführen kannst, stellen wir dir in unserem Ratgeber vor.

  1. Einbruchsicherheit mit Alarmanlagen
  2. Überwachungskameras: Alles auf einen Blick
  3. Fenstersicherung
  4. Türsicherung
  5. Smart-Home: Mit Technologie zur Sicherheit

Einbruchsicherheit mit Alarmanlagen

Die Alarmanlage ist die mit Abstand berühmteste und eine der erfolgreichsten Methoden, um Täter vor dem Versuch des Diebstahls abzuschrecken. Sobald der Ton und das Licht angehen, ist der Täter auch schon auf der Flucht und du hast nichts mehr zu befürchten.

Die Unterschiede in der Funktionalität von Alarmanlagen sind groß, und ebenso sind es die Preise. Der Klassiker der Alarmanlagen ist der Durchgangsmelder, welcher mit einer Infrarot-Lichtschranke erkennt, ob jemand diese durchbricht oder nicht. Sobald die Lichtschranke durchbrochen wird, ertönt ein Warnsignal und der Täter wird in die Flucht geschlagen. Vorteil ist hier der niedrige Preis und die einfache Installation. Wer jedoch sein komplettes Haus mit einem umfangreichen Alarmsystem ausstatten möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Hier ist nicht nur die reine Installation mit Aufwand verbunden, sondern benötigt auch technisch gesehen weitaus mehr Kenntnisse. In diesem Falle decken mehrere Sensoren dein Zuhause ab, welche per Funk oder Kabel miteinander kommunizieren. Ausgewählte Bereiche, die gefährdet sind, wie Türen, Fenster, Garagentore usw., werden überwacht und lösen bei ungewöhnlichen Fremdbewegungen einen Alarm ohne Ton aus. Der Vorteil liegt darin, dass direkt ein Notruf an ein Sicherheitsunternehmen weitergeleitet wird, ohne dass der Täter es merkt, und so keine Sekunde verloren wird.

Des Weiteren wird die Möglichkeit geboten, mechatronische Alarmanlagen an Türen und Fenstern anzubringen, welche einen elektronischen Widerstand leisten. Der individuellen Gestaltung der passenden Alarmanlage für dein Zuhause sind im Grunde genommen keine Grenzen gesetzt. Du kannst schon mit einem geringen Budget aufrüsten und dein Zuhause einbruchsicher machen.

Alarmanlage ganz einfach anbringen und einstellen.

Überwachungskameras: Alles auf einen Blick

Überwachungskameras können mit reiner Montage einen abschreckenden Effekt auf Täter haben. Daher bietet es sich an, diese direkt und sichtbar an Türen und Fenster anzubringen. Zusätzlich gibt es hierzu Funktionen wie IP-Kameras, die direkt Live-Bilder mit Tonaufnahme an dein Smartphone senden und dich alarmieren, falls vor deinem Zuhause etwas wahrgenommen wird. Hier gibt es wie auch bei den anderen Lösungen differenzierte Preisstufen, die dir beim Händler deiner Wahl angeboten werden. Von reinen Attrappen bis hin zu Dome- oder Netzwerkkameras wird uns eine Vielfalt an unterschiedlichen Kameras angeboten.

Zu der Videoüberwachung gibt es zusätzlich ein Softwareprogramm oder eine App, sodass du dein Eigenheim auf dem Desktop oder dem Smartphone zu jeder Zeit im Blick hast. Die Installation kann einfach mit einer Bedienungsanleitung durchgeführt werden und erfordert in den meisten und regulären Fällen kein Fachpersonal. Attrappen halten zwar Diebe auf den ersten Blick fern, jedoch erkennen diese schnell, dass es sich nicht um eine echte Kamera handelt. Wir empfehlen, dass du dir Kameras in einem Store vorher anschaust und dich explizit auf dein Zuhause zugeschnitten beraten lässt – damit du dich anschließend 100% sicher fühlst.

Die Kamera kann man auch als Laier anbringen und installieren – in nur wenigen Schritten.

Fenstersicherung

Fenster sind häufig die erste Anlaufstelle für Einbrecher. Daher ist bei einem Neubau, einem Fenster-Austausch im Zuge von Renovierungen oder zum Nachrüsten bei bereits vorhandenen Fenstern von Belang, sich über den Einbruchschutz zu informieren. In vielen Fällen sind Maßnahmen nicht unbedingt teurer. Frag daher bei deinem Experten für Türen und Fenster explizit nach einbruchsicheren Produkten. Tipps wie Fenster nicht auf Kipp lassen, wenn man das Haus verlässt oder Lass die Rolläden runter, wenn du in den Urlaub fährst wirst du vermutlich schon kennen. Dies ist jedoch nur ein Bruchteil von dem, was du zu Hause für deinen Schutz tun kannst.

Um die Sicherheit wirklich zu erhöhen, reichen die alten Weisheiten leider oft nicht aus. Dafür gibt es heutzutage etliche Möglichkeiten auf dem Markt, wie du deine Fenster einbruchsicher machen kannst. Handelsübliche Fenster stellen heute kein wirklich großes Problem mehr für Täter dar. Alle Fenster und Fenstertüren werden daher auf ihre Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 geprüft. Die Ergebnisse werden einer bestimmten Widerstandsklasse zugeordnet. Auch hier solltest du dich an einen Experten deiner Wahl richten, um mehr über die einzelnen Widerstandsklassen RC 1N / RC 2 N / RC 2 / RC 3 / RC 4 / RC 5 / RC 6 zu erfahren.

Vereinzelt lassen sich auch einzelne Fensterschlösser und abschließbare Fenstergriffe im Baumarkt erwerben und nachrüsten. Hieraus lassen sich auch sämtliche Kombinationen ableiten und schützen dein Eigenheim besonders effizient.

Der Einbruch über das Fenster ist am häufigsten.

Türsicherung

Die Sicherheit an Türen und Fenstern am Haus hat oberste Priorität und muss daher heutzutage schon vom Hersteller aus gewisse Normen erfüllen. Du selbst kannst deine Haus-, Wohnungs-, oder Terrassentür mit geringem Aufwand noch sicherer ausbauen. Als Grundausstattung werden hier Türsicherungen mit Not- und Gefahrenfunktion, Schutzbeschläge mit Ziehschutz, stabile Einsteckschlösser oder geprüfte Sicherheitsschließbleche mit Mauerankern verwendet. Lass dich auch hier von deinem Experten vor Ort beraten, welche individuellen Sicherheitsmaßnahmen für deine Wohnsituation geeignet sind.

Auf dem Markt gibt es heutzutage, wie auch bei den Fenstern, Unterschiede in den jeweiligen Widerstandsklassen: RC 1 N / RC 2 N / RC 2 / RC 3 finden vor allem im privaten Gebrauch Anwendung, RC 4 bis RC 6 werden von den Sicherheitsdiensten für gewerbliche Immobilien empfohlen.

Möglichkeiten von Türsicherungen:

  • Einsteckschloss
  • Schließzylinder mit Sicherungskarte
  • Schutzbeschlag
  • Tür-Zusatzschloss mit Sperrbügel
  • Querriegelschlösser
  • Schutzrosetten
  • Scharnierseitensicherung
  • Türsprachanlage in Kombination mit einer Videokamera

Türsicherungen können auch mit dem richtigen Werkzeug aus dem Baumarkt eingebaut werden.

Smart-Home: Mit Technologie zur Sicherheit

Durch die Vernetzung und Kommunikation von verschiedenen Geräten ist es heute möglich, dass du dein Eigenheim nicht nur von zu Hause aus steuern kannst, sondern auch, wenn du unterwegs bist, bestimmte Funktionen fernsteuern und überwachen kannst. Somit erübrigen sich essentielle Fragen wie Habe ich das Fenster geschlossen? und Sind alle Rolläden unten?, Habe ich die Haustür abgeschlossen? Mit installierten Kameras und vernetzten Geräten wie Alarmanlagen, Tür- und Fensterverrieglern lassen sich sämtliche Informationen auf deinem Smartphone ablesen und bedienen. Fenstersensoren erkennen Einstiege von außen, Signal-Töne schrecken Täter ab und im Brandfall kannst du direkt die Feuerwehr alarmieren. So hast du mit einer innovativen und kostengünstigen Lösung dein Zuhause immer im Blick.

Zusätzlich zu den regulären Steuerungsapps werden von Anbietern Sicherheitsgadgets angeboten, die auf die Vernetzung mit anderen Sicherheitskomponenten wie Alarmanlagen, Kameras, Fenstersensoren oder Türscannern spezialisiert sind. Dir sind also keine Grenzen vorgegeben! Lass dich am besten von einem Fachmann vor Ort informieren. Dieser kann dich auf deine Wünsche beraten und dich mit den Produkten ausstatten, welche du für deinen Sicherheitsgrad benötigst.

Vorteile von Smart-Home:

  • Lichtsteuerung: Wechselnde und manuell bedienbare Beleuchtung und Außenbeleuchtung aus der Ferne, um potentielle Täter zu verschrecken
  • Kontrolle über Fenster und Türen, Scanner und Sensoren
  • Mehr Komfort durch automatisierte Gerätesteuerung
  • Mobil steuerbar und kontrollierbar – Vernetzung aller Geräte & Kommunikation
  • Effektives Senken des Energieverbrauchs durch kontrollierte & automatisierte Steuerung der Geräte

Mit Smart-Home kommunizieren alle Endgeräte miteinander.

Was ist Smart-Home?

Smart-Home wird als die intelligente Kommunikation verschiedener Medien und Endgeräte bezeichnet. Smart-Home Lösungen ermöglichen Dir eine modifizierte Haussteuerung, wobei hier keine Rolle spielt, wo du dich befindest. Hierzu kannst du mehr in unserem Artikel lesen: Was ist Smart-Home?


Autorin: Olga Schelenberg

Die Marketing-Management-Studentin arbeitet im dualen System bei entscheider.com und unterstützt das Team in den Bereichen SEO, SEA und Grafikdesign. Mit ihrer Ausbildung als Gestaltungstechnikerin mit dem Fokus im Objektdesign entstand das Interesse hinsichtlich den Bereichen Wohnen, Haustechnik und Innovation.


Bildquellen:

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