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Pelletheizung

Viele verbinden das Heizen mit Holz als unkomfortabel und aufwendig. Doch nicht so bei einer Pelletheizung: Ein derartiges Heizsystem arbeitet vollautomatisch, lediglich nach einigen Wochen muss anfallende Asche entsorgt werden. Pellets werden aus unbehandeltem Restholz hergestellt und können durch ihre geringe Größe in Tanklastzügen transportiert und geliefert werden.

Pellet-Systeme verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. Außerdem wird bei der Verbrennung von Holz im Pelletkessel nur so viel Kohlenstoffdioxid (CO²) freigesetzt, wie der entsprechende Baum aufgenommen hat. Weiterhin ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, der in Deutschland nachhaltig angebaut wird – entsprechend sind auch die Brennstoffkosten dauerhaft niedrig.

Deshalb ist ein Pellet-System eine der umweltfreundlichsten und günstigsten Heizungsarten, Sie können also langfristig mit gutem Gewissen heizen. Beachten Sie nur, dass Sie genügend Lagerraum für die Holzpellets benötigen.

Die Pelletheizung im Vergleich

Anschaffungskosten: hoch

Günstiger: Gasheizung, Ölheizung

Laufende Kosten: niedrig, abhängig vom Pelletpreis

Noch niedriger: Solarthermie, Hackschnitzelheizung

Umweltfreundlichkeit: hohe Effizienz, nachwachsender Rohstoff

Umweltfreundlicher: Solarthermie

Platzbedarf: groß – mindestens sechs Quadratmeter

Weniger Platzbedarf: Gasheizung, Ölheizung

Pelletheizung mit Bedienfeld

Die Befüllung der Pelletheizung erfolgt automatisch über eine Förderschnecke; alle nötigen Angaben lassen sich direkt am Gerät einstellen.

Was kostet eine Pelletheizung?

Pelletheizungen verursachen jährliche Wartungskosten in Höhe von 250 bis 300 Euro. Besonders punktet diese Heizungsart durch ihren niedrigen Brennstoffpreis: Pro kWh zahlen Sie im Durchschnitt um die fünf Cent. Ein typisches Einfamilienhaus mit 140 qm, vier Hausbewohnern und einem Verbrauch von 20.000 kWh pro Jahr verursacht mit einer Pelletheizung jährliche Betriebskosten in Höhe von 1.000 Euro.

Die Anschaffungskosten einer Pelletheizung sind zwar mit 18.000 bis 25.000 Euro vergleichsweise hoch, allerdings rechnen sich angesichts der geringen laufenden Kosten innerhalb einiger Jahre.

Eine Möglichkeit, die hohen Kosten zu senken, besteht in der Nutzung von Förderungen und Zuschüssen. Üppige Fördermittel stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Verfügung: Je nach Größe der Anlage übernimmt das BAFA bis zu 8.750 Euro der Kosten bei einer Modernisierung. In Kombination mit einem zinsgünstigen Förderkredit der KfW lässt sich so auch die Anschaffung dieses relativ teuren Heizsystems realisieren.

Tabelle: Kosten einer Pelletheizung

KostenpunktPreis
Pelletkessel (Einfamilienhaus)7.500 bis 12.000 Euro
Pelletlager/Pelletsilo1.500 bis 4.000 Euro
Installation Fördersystem1.000 bis 2.500 Euro
Pufferspeicher2.000 bis 3.000 Euro
+ Warmwasser im Kombispeicher1.000 bis 2.000 Euro
Einbau3.000 bis 4.000 Euro
Gesamtkosten16.000 bis 27.500 Euro
Optional: Förderung der BAFAMax. -8.750 Euro

Tabelle: Vor- und Nachteile einer Pelletheizung

Vorteile einer Pelletheizung
Nachteile einer Pelletheizung
Hoher WirkungsgradVergleichsweise hohe Anschaffungskosten
Enorm umweltfreundlich durch Verbrennung von nachwachsendem Brennstoff HolzGroßer Lagerraum für Pellets notwendig
Günstiger Betrieb durch niedrigen und stabilen Pelletpreis
Gut kombinierbar mit einer Solarthermie-Anlage
Hohe Fördersummen möglich

Zentralheizung mit Holzpellets oder Pelletofen?

Die bisherigen Angaben beziehen sich auf eine Zentralheizung, die mit Pellets befeuert wird. Es ist jedoch auch möglich, einzelne Zimmer mit einem Pelletofen auszustatten, der per Hand befüllt und entleert wird. Außer für ein behagliches Raumklima können moderne Pelletöfen – sogenannte wasserführende Öfen – auch zur Wassererwärmung genutzt werden und die Zentralheizung auf diese Weise entlasten. Die Kosten bewegen sich hier zwischen 2.500 und 4.000 Euro, der Einbau schlägt mit ca. 500 Euro zu Buche.

Welche Hersteller für Pelletheizungen gibt es?

Die Pelletheizungen deutscher Hersteller unterscheiden sich nicht nur in der Leistung: Wichtige Kennzahlen für die passende Holzpelletheizung sind ebenfalls die Fördertechnik (Förderschnecke oder Saugsystem), die Verarbeitung und das Gewicht.

Die wichtigsten Hersteller für Pelletheizungen sind:

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Georg Leifwald

Autor: Georg Leifwald

Der freie Journalist hat eine besondere Leidenschaft für alle Themen rund um den Hausbau und schreibt regelmäßig für entscheider.com. Daneben berät er Kunden aus dem Handwerk. Zuhause fühlt er sich in Franken.

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